Satzung

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Inhaltsverzeichnis

Präambel

Der Verband Deutsche Volleyball-Liga (DVL) ist eine Gründung der Vereine der 1. und 2. Bundesliga im Deutscher Volleyball-Verband (DVV).

Aufgabe der DVL ist es die ihr zur Nutzung vom DVV exklusiv überlassenen Verbandseinrichtungen der Bundesligen zu betreiben und in Wettbewerben die Deutschen Volleyballmeister und die Teilnehmer an den internationalen Wettbewerben von Confédération Européenne de Volleyball (CEV) und Fédération Internationale de Volleyball (FIVB) zu ermitteln.

Die DVL beteiligt sich aktiv an der Entwicklung, Betreuung und Förderung des gesamten Volleyballsports in der Bundesrepublik Deutschland. Die Bildung und Förderung der deutschen Volleyball-Nationalmannschaften und weiterer Auswahlmannschaften unter der Verantwortung des DVV unterstützt sie durch Abstellen der bei ihren Mitgliedern angeforderten Spieler.

Die DVL nimmt durch eigene Aktivitäten seine soziale und gesellschaftspolitische Verantwortung im DVV wahr. Das geschieht in besondere Weise durch Unterstützung des Jugendvolleyballs, des Freizeit- und Breitensports und der Förderung des Ehrenamts.

Zur Erfüllung und Durchführung ihrer Aufgaben gibt sich die DVL nachstehende Satzung:


§ 1 Name, Rechtsform und Sitz

1. Der Verein führt den Namen Deutsche Volleyball-Liga e.V. (DVL). Er wurde am 18.03.2006 gegründet. Der Verein ist in das Vereinsregister eingetragen.

2. Die DVL hat ihren Sitz in Berlin.


§ 2 Allgemeine Grundsätze

1. Die DVL ist parteipolitisch und konfessionell neutral.

2. Sie verurteilt verfassungs- und fremdenfeindliche Bestrebungen.

3. Die DVL fühlt sich dem Fair-Play-Gedanken in hohem Maße verbunden.

4. Satzung und Ordnungen der DVL gelten in ihrer sprachlichen Fassung für Frauen und Männer gleichermaßen.


§ 3 Gemeinnützigkeit

1. Die DVL verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Vorschriften der Abgabenordnung (AO) über steuerbegünstigte Zwecke. Insbesondere dient die Tätigkeit der DVL der Förderung des Sports (§ 52 Abs. 2 Nr. 21 AO). Das erreicht die DVL vornehmlich durch die Durchführung von Wettbewerben und die Verfolgung der übrigen in § 5 beschriebenen Zwecke.

2. Die DVL ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel der DVL dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwandt werden. Ihre Organe arbeiten grundsätzlich ehrenamtlich. Der DVL-Vorstand kann für Funktionsträger eine Vergütung (Ehrenamtspauschale) nach Maßgabe einer Aufwandsentschädigung im Sinne des § 3 Nr. 26 und 26a EStG beschließen.

3. Die Mitglieder der DVL haben nicht Teil an ihrem Vermögen. Sie erhalten keine Gewinnanteile und keine Zuwendungen aus Mitteln der DVL. Niemand darf durch Vergütungen begünstigt werden, die unangemessen oder dem Zweck der DVL fremd sind.


§ 4 Mitgliedschaften

1. Die DVL ist ordentliches Mitglied des DVV.

2. Die DVL ist unwiderruflich der Satzung und den Ordnungen des DVV unterworfen. Sie sind in ihrer jeweiligen Fassung für die DVL und ihre Mitglieder unmittelbar verbindlich. Das gilt insbesondere für die Anti-Doping-Ordnung des DVV und das dazu gehörende Anti-Doping-Regelwerk der Nationalen Anti-Doping Agentur (NADA-Code).

3. Der DVV ist Mitglied der FIVB und der CEV. Aufgrund dieser Mitgliedschaften ist der DVV den Bestimmungen dieser Verbände unterworfen. Sie sind damit auch für die DVL und ihre Mitglieder in der jeweiligen Fassung verbindlich.

4. Über weitere Mitgliedschaften entscheidet der DVL-Vorstand. Die Rechte der FIVB, der CEV und des DVV und seiner anderen Mitglieder dürfen dadurch nicht berührt werden.


§ 5 Zweck und Aufgaben

1. Zweck und Aufgabe der DVL sind insbesondere

a) die ihr durch den DVV in gesonderter Vereinbarung zur Nutzung überlassenen Verbandseinrichtungen der 1. Bundesliga und 2. Bundesliga nach den Internationalen Volleyballspielregeln unter Berücksichtigung der verbindlichen Auslegung durch den DVV zu betreiben,
b) in den Bundesligawettbewerben den Deutschen Meister, die Auf- und Absteiger in und aus der Bundesliga und die Teilnehmer an den internationalen Wettbewerben zu ermitteln sowie andere von ihm veranstaltete Wettbewerbe unter Teilnahme auch seiner Mitglieder durchzuführen,
c) die ihm vom DVV zur Erfüllung der unter a) und b) genannten Aufgaben übertragenen Befugnisse im Sinne der Mitglieder zu übernehmen,
d) die sportlichen Interessen seiner Mitglieder als Solidargemeinschaft gegenüber Dritten wahrzunehmen,
e) Doping zu bekämpfen und in Zusammenarbeit mit der NADA für präventive und repressive Maßnahmen einzutreten, die den Gebrauch von verbotenen leistungssteigernden Substanzen und Methoden unterbinden,
f) die Förderung der Jugend- und Nachwuchsarbeit durch Mittelbeschaffung und Mittelweitergabe an gemeinnützige Vereine gem. § 58 Nr. 2 AO zu unterstützen.


2. Zur Erfüllung der sich aus diesen Zwecken ergebenden Aufgaben kann die DVL sich um die Mitgliedschaft in anderen Vereinigungen, Verbänden und Gesellschaften bewerben.


§ 6 Rechtsgrundlagen

1. Die DVL regelt ihre Geschäfte selbst. Zu diesem Zweck gibt sie sich ein eigenes Regel- und Ordnungswerk. Änderungen können in dringenden Fällen durch den DVL-Vorstand bis zur endgültigen Regelung durch die Bundesligaversammlung beschlossen werden.

2. Mit Beitritt zur DVL erkennen der Verein und seine Mitglieder die gegebenen Regeln und Ordnungen von DVL und DVV ausdrücklich an.


§ 7 Mitgliedschaft

1. Ordentliche Mitglieder der DVL können nur Vereine werden, die

a) mit einer oder mehreren Mannschaften an der 1. oder 2. Bundesliga spielten
b) Mitglied eines Landesverbands des DVV sind
c) rechtsfähige Vereine sind und
d) als gemeinnützig anerkannt sind.


2. Um Mitglied zu werden, muss der Verein einen Antrag auf Aufnahme in die DVL stellen, über den der DVL-Vorstand beschließt. Die Entscheidung ist dem Verein schriftlich mitzuteilen. Eine Ablehnung ist mit einer Begründung zu versehen.

3. Die Mitgliedschaft erlischt

a) wenn die Voraussetzungen nach Nr. 1 entfallen sind,
b) mit Beantragung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen des Vereins,
c) mit Austritt, dessen Erklärung jedoch nur jeweils unter einer Frist von mindestens einem Monat zum Ende eines Geschäftsjahres erklärt werden kann.



§ 8 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder sind berechtigt durch ihre gesetzlichen Vertreter oder Bevollmächtigte

a) an den Sitzungen der Bundesligaversammlung teilzunehmen,
b) Anträge zur Beschlussfassung einzubringen,
c) bei der Beschlussfassung mitzuwirken,



§ 9 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr beginnt am 1. Juli und endet am darauf folgenden 30. Juni.


§ 10 Organe

Organe der DVL sind

a) der Vorstand (DVL-Vorstand),
b) die Mitgliederversammlung (Bundesligaversammlung).



§ 11 DVL-Vorstand

1. Der DVL-Vorstand besteht aus folgenden stimmberechtigten Mitgliedern:

a) dem Präsidenten,
b) dem Vizepräsidenten Finanzen
c) vier weiteren gleichberechtigten Vizepräsidenten (je 1 Sprecher der Arbeitskreise lt. §13 Nr. 1),
d) dem Präsidenten des DVV oder einem von ihm benannten Vertreter,
e) dem Bundesspielwart des DVV,
f) dem Bundesschiedsrichterwart des DVV oder einem von ihm benannten Vertreter.


2. Der DVL-Geschäftsführer kann durch den DVL-Vorstand als stimmberechtigtes Mitglied des DVL-Vorstands berufen und abberufen werden.

3. Mitglieder des DVL-Vorstands mit beratender Stimme sind:

a) vom DVL-Vorstand berufene weitere Mitglieder,
b) der DVL-Geschäftsführer, sofern er nicht gemäß §11 Abs. 2 als ordentliches Mitglied berufen wurde,


4. Das Stimmrecht kann grundsätzlich nur persönlich ausgeübt werden. Die Stimme der Vizepräsidenten kann bei Abwesenheit auf den jeweiligen stellvertretenden Sprecher des Arbeitskreises übertragen werden. Die Sprecher der 2. Bundesliga können sich auch gegenseitig vertreten und haben in diesem Fall 2 Stimmen.

5. Der DVL-Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder eingeladen und mindestens drei stimmberechtigte Mitglieder anwesend sind. In Eilfällen können Beschlüsse im schriftlichen Umlaufverfahren oder fernmündlicher Abstimmung unter allen Mitgliedern des DVL-Vorstands gefasst werden. Der DVL-Vorstand beschließt mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen, wobei Stimmenthaltungen nicht mitgezählt werden. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Präsidenten. Alle Beschlüsse des DVL-Vorstands sind zu dokumentieren.

6. Die DVL wird gerichtlich und außergerichtlich – im Sinne des § 26 BGB – vertreten

a) von dem Präsidenten gemeinschaftlich mit einem Vizepräsidenten,
b) von dem Präsidenten oder einem Vizepräsidenten gemeinschaftlich mit dem zum stimmberechtigten Vorstandsmitglied berufenen Geschäftsführer oder
c) von drei Vizepräsidenten.


7. Der Präsident wird von der Bundesligaversammlung für vier Jahre gewählt. Er muss zum Zeitpunkt seiner Wahl Mitglied eines Mitgliedes der DVL sein, dessen Mannschaft in der 1. Bundesliga spielt. Die Vizepräsidenten werden jeweils für zwei Jahre gewählt.

8. Die Amtszeit beginnt mit der Annahme der Wahl und endet mit der Annahme der Wahl durch einen neu gewählten Kandidaten für den Präsidenten in der vierten auf die Wahl folgenden ordentlichen Bundesligaversammlung und für die Vizepräsidenten in der zweiten auf die Wahl folgenden ordentlichen Bundesligaversammlung. Scheidet ein Vorstandsmitglied während der Amtszeit vorzeitig aus, darf sich der verbliebene Vorstand durch Beschluss bis zur nächsten Bundesligaversammlung selbst ergänzen (Kooptation).

9. Der Präsident des DVV, der Bundesspielwart des DVV, der Bundesschiedsrichterwart des DVV und ihre Vertreter werden vom DVV nach dessen Vorschriften gewählt. Die Bundesligaversammlung hat ihre Zugehörigkeit zum DVL-Vorstand durch Abstimmung zu bestätigen. Bis dahin werden sie durch den DVL-Vorstand bestätigt.

10. Der DVL-Vorstand ist für die Geschäftsführung der DVL verantwortlich. Dies umfasst u. a.:

a) Verhandlung und Abschluss des Grundlagenvertrags zwischen DVL und DVV
b) Durchführung des gesamten Spielbetriebes innerhalb der Bundesliga,
c) Durchführung des Lizenzierungsverfahrens und Vergabe der Spielrechte,
d) Durchführung der Beschlüsse der Bundesligaversammlung,
e) Betreiben der Öffentlichkeitsarbeit hinsichtlich Darstellung des Volleyballsports als Spitzen- und Breitensport, und Werbeträger,
f) Regelung, von Kostenerstattungen zwischen den Mitgliedern,
g) Erarbeiten des Haushaltes
h) Vorbereitung und Einberufung der Bundesligaversammlung,
i) Vorschlag von Änderungen der Satzung und der Ordnungen als Beschlussvorlage für die Bundesligaversammlung,
j) Entsendung von Vertretern und Mitarbeit in den Organen, Ausschüssen und Gremien des DVV.


11. Der DVL-Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung und beschließt einen Geschäftsverteilungsplan.

12. - fällt weg -

13. Der Präsident vertritt die DVL im Vorstand des DVV.

14. Im Übrigen leitet jedes Mitglied des DVL-Vorstands seinen Geschäftsbereich selbstständig.

15. Der DVL-Vorstand kann Beauftragte für einzelne Aufgabengebiete benennen.

16. Gegen Beschlüsse des DVL-Vorstands kann die Verbandsgerichtsbarkeit des DVV nach Maßgabe der Rechtsordnung angerufen werden.


§ 12 Bundesligaversammlung

1. Die ordentliche Bundesligaversammlung findet einmal jährlich bis spätestens zum 30. Juni statt. Der Termin wird vom DVL-Vorstand festgelegt und ist unter Wahrung einer Frist von zwei Monaten bekannt zu geben.

2. Eine außerordentliche Bundesligaversammlung ist einzuberufen auf Beschluss des DVL-Vorstands oder auf Verlangen von zehn Mitgliedern. Der Beschluss des DVL-Vorstands oder das Verlangen der Mitglieder müssen die vorgesehene Tagesordnung enthalten.

3. Zu jeder Bundesligaversammlung ist unter Wahrung einer Frist von einem Monat einzuladen. Der Einladung sind die Tagesordnung und die vorliegenden Anträgen beizufügen. Der Einladung zur BLV sind ferner die Tätigkeitsberichte der Mitglieder des DVL-Vorstands beizufügen.

4. Die Terminbekanntgabe und Einladung erfolgen auf schriftlichem Weg. Die schriftliche Einladungsform ist auch gewahrt, wenn die Einladung per E-Mail erfolgt.

6. Die Bundesligaversammlung besteht aus

a) den Vertretern der Mitglieder,
b) den Vertretern der Vereine, die die Aufnahme vor der Versammlung beantragt haben, deren Antrag noch nicht beschieden ist, jedoch die Voraussetzungen für die Aufnahme erfüllen,
c) den Mitgliedern des DVL-Vorstands.


7. Die Bundesligaversammlung tagt nicht öffentlich. Sie kann Gäste zulassen und den Gästen das Recht zur Rede einräumen.

8. Das Stimmrecht ergibt sich wie folgt:

a) Für jede Mannschaft, die in der bevorstehenden Spielzeit an der 1. Bundesliga teilnimmt, stehen einem Verein zwei Stimmen zu.
b) Für jede Mannschaft, die in der bevorstehenden Spielzeit an der 2. Bundesliga teilnimmt, steht einem Verein eine Stimme zu.
c) Jedes stimmberechtigte DVL-Vorstandsmitglied hat eine Stimme.


9. Ein Mitglied kann seine Stimmen nur einheitlich durch seinen Vorsitzenden oder durch einen schriftlich bevollmächtigten Delegierten abgeben. Ein Delegierter kann nur die Stimmen für ein Mitglied abgeben.

10. Mitglieder des DVL-Vorstands können ihr Stimmrecht grundsätzlich nur persönlich ausüben. Ein Vizepräsident kann durch den stellvertretenden Sprecher des jeweiligen Arbeitskreises vertreten werden.

11. Jede ordnungsgemäß einberufene Bundesligaversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Stimmberechtigten beschlussfähig.

12. Soweit nichts anderes ausdrücklich bestimmt ist, werden Beschlüsse mit einfacher Mehrheit gefasst.

13. Antragsberechtigt sind die Mitglieder und der DVL-Vorstand. Anträge werden behandelt, wenn sie mindestens sechs Wochen vor der Bundesligaversammlung bei dem DVL-Vorstand eingegangen sind oder wenn sie mit mindestens zwei Dritteln der in der Bundesligaversammlung anwesenden Stimmen zu Dringlichkeitsanträgen erklärt worden sind. Änderungs- oder Gegenanträge sind nicht an Fristen gebunden. Ein Antrag auf Änderung der Satzung kann nicht zum Dringlichkeitsantrag erklärt werden.

14. Der Beschlussfassung der Bundesligaversammlung unterliegen insbesondere

a) die Wahl eines Versammlungsleiters und Protokollführers,
b) die Tagungsordnung der Bundesligaversammlung,
c) die Genehmigung des Protokolls der jeweils vorangegangenen Bundesligaversammlung,
d) die Entlastung des DVL-Vorstands,
e) die Wahl des Präsidenten,
f) die Wahl der Vizepräsidenten,
g) die Bestätigung der übrigen stimmberechtigten Mitglieder des DVL-Vorstands,
h) Wahl der stellvertretenden Sprecher der Arbeitskreise,
i) die Änderung der Satzung, die nur mit mindestens zwei Dritteln der anwesenden Stimmen beschlossen werden kann,
j) die Verabschiedung der Ordnungen inkl. der Beiträge und Gebühren,
k) die Verabschiedung des Haushalts der DVL,
m) die Wahl von zwei Kassenprüfern,
n) die Festlegung des Ortes der nächsten ordentlichen Bundesligaversammlung,
o) die Auflösung der DVL.


15. Von der Bundesligaversammlung ist ein Protokoll zu erstellen. Das Protokoll ist von Versammlungsleiter und Protokollführer zu unterzeichnen und den Mitgliedern sowie dem DVV zu übersenden.

§ 13 Arbeitskreise

1. Es gibt folgende Arbeitskreise:

a) 1. Bundesliga Frauen,
b) 1. Bundesliga Männer,
c) 2. Bundesliga Nord,
d) 2. Bundesliga Süd.


2. Die Arbeitskreise tagen mindestens einmal jährlich zu Beginn der Bundesligaversammlung sowie zusätzlich auf Einladung der jeweiligen Sprecher. Der Sprecher ist Vorsitzender des Arbeitskreises.

3. Die Arbeitskreise haben ausschließlich beratende Funktion. Zu ihren Aufgaben zählt insbesondere

a) die Beratung von Angelegenheiten, der jeweiligen Bundesliga,
b) der Vorschlag von Sprechern und stellvertretenden Sprechern zur Wahl durch die Bundesligaversammlung.


§ 13 Kassenprüfer

1. Die Kassenprüfer dürfen nicht Mitglied des DVL-Vorstands sein.

2. Kassenprüfer dürfen in ununterbrochener Reihenfolge höchstens für zwei Wahlperioden gewählt werden. Eine Wahlperiode beträgt zwei Jahre.

3. Jährlich vor der Bundesligaversammlung findet eine (vorläufige) Kassenprüfung statt. Sie wird spätestens mit der jeweils folgenden Kassenprüfung auf das gesamte zuletzt vollständig verstrichene Geschäftsjahr erstreckt. Ein schriftlicher Bericht ist den Mitgliedern umgehend zuzuleiten.

4. Die Kassenprüfer haben insbesondere die Richtigkeit und Zweckmäßigkeit der Ausgaben zu untersuchen sowie festzustellen, ob die Belege für sie vorhanden sind und ordnungsgemäß aufbewahrt werden.

5. Ist ein Kassenprüfer verhindert, so kann ein Kassenprüfer allein die Prüfung vornehmen. Die Kassenprüfer sind berechtigt, die Kasse unangemeldet zu prüfen. Ihnen sind die erforderlichen Auskünfte zu erteilen und die von ihnen verlangten Unterlagen vorzulegen.


§ 14 Auflösung

1. Die Auflösung der DVL kann nur durch Beschluss der Bundesligaversammlung mit einer Mehrheit von mindestens zwei Dritteln aller möglichen Stimmen beschlossen werden. Diese Bestimmung kann nur durch einstimmigen Beschluss aller Stimmberechtigten geändert werden.

2. Ein Antrag auf Auflösung kann nicht zu einem Dringlichkeitsantrag erklärt oder im Anschluss an einen anderen Antrag gestellt werden.

3. Ein Antrag auf Auflösung muss in der Tagesordnung ausdrücklich als solcher gestellt sein.

4. Bei Auflösung, Wegfall des steuerbegünstigten Zwecks oder Aufhebung der DVL fällt das Vermögen an den DVV (Deutscher Volleyball-Verband e. V., Otto-Fleck-Schneise 8, 60528 Frankfurt), der es unter Beachtung des in dieser Satzung bestimmten Zweckes ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zur Förderung des Volleyballsports unter Aufrechterhaltung des Bundesligaspielbetriebes zu verwenden hat. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

5. Hat ein Mitglied Leistungen für ein Geschäftsjahr erbracht, das nach Wirksamwerden der Auflösung oder Aufhebung beginnt, so sind ihm diese Leistungen zu erstatten.

6. Durch einen Auflösungsbeschluss oder eine Aufhebung der DVL wird die Pflicht der Mitglieder, die bis zum Wirksamwerden zu erbringenden finanziellen Leistungen zu bewirken, nicht berührt, es sei denn, dass der Auflösungsbeschluss mit gleicher Mehrheit etwas anderes beschließt. Eine solche Bestimmung ist nur dann wirksam, wenn bestimmt ist, dass den Mitgliedern, die ihren Verpflichtungen ganz oder teilweise nachgekommen sind, die erbrachten Leistungen erstattet werden.

7. Erstattungsansprüche gemäß Nr. 5, Nr. 6 Satz 2 sind vor der Begleichung aller anderen Verbindlichkeiten und vor einer Vermögensübertragung gemäß Nr. 4 zu erfüllen.


§ 15 Schlussbestimmungen

1. Die Satzung wurde am 04.06.2011 verabschiedet. Sie ersetzt die Fassung vom 18.03.2006. Die Satzung wurde zuletzt geändert durch Beschluss der Bundesligaversammlung am 25.05.2013.

2. Stehen der Eintragung im Vereinsregister oder der Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch das zuständige Finanzamt bestimmte Satzungsinhalte entgegen, ist der DVL-Vorstand berechtigt und bevollmächtigt, entsprechenden Änderungen eigenständig durchzuführen.